Aufräumen mit rassistischen Namen …
Das Rijksmuseum in Amsterdam hat Kunstwerke mit rassistisch klingenden Namen umbenannt. Begriffe wie Neger, Eskimo,…
Das Rijksmuseum in Amsterdam hat Kunstwerke mit rassistisch klingenden Namen umbenannt. Begriffe wie Neger, Eskimo,…
Kürzlich erschien die Studie "Coming-out – und dann …?" des Deutschen Jugendinstituts (DJI). Bisher gab…
Sexismus und die Vorstellungen von unterschiedlichen Machtpositionen und Rollenmustern der verschiedenen “Geschlechter” sind weder angeboren, noch fallen sie vom Himmel. Stereotype sind Kulturleistungen und damit prozesshafte Konstruktionen, die immer wieder neu erzeugt werden müssen.

Auch Gender-Stereotype müssen daher immer wieder reproduziert und erneuert werden, um nicht verloren zu gehen. Erziehung und Sozialisation spielen hier sicherlich die wichtigste Rolle. Aber auch die Medien und die Werbung arbeiten an der Reproduktion und Konstruktion von Gender-Stereotypen mit.
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WEBSEITE: Pinkstinks setzt sich in Deutschland gegen Gender-Marketing und Sexismus in der Werbung ein. Die Webseite und der Blog der Organisation bieten weitreichende und aktuelle Informationen rund um Gender-Stereotype in der Werbung und die Pinkisierung unseres Alltags. (mehr …)
Koloniale Verflechtungen finden sich in europäischen Städten wieder, wie z.B. in Straßennamen, Denkmälern, medizinischen Archiven,…
Kann ich einen Vielfaltsaspekt, etwa Herkunft oder Geschlecht, getrennt von der ganzen Vielfalt des Menschen mit einer Gruppe behandeln? Oder vereinfache und verflache ich damit die Realität unzulässig? Das Modell des Dramatisieren und Entdramatisieren hat mir bei der Beantwortung der Frage geholfen …
VIDEO-VORTRAG: Die Frage „Wo kommst Du her?“ fragt uns nach einer nationalen Zugehörigkeit. Und allzu oft sagt sie Menschen gleichsam „Du bist doch nicht von hier!“
Taiye Selasi fordert in ihrem TED-Talk „Don’t ask where I’m from, ask where I’m a local“! Sie stellt damit der veralteten und allzu einfachen Kategorisierung menschlicher Identität eine neue Frage entgegen. Sie schlägt vor, statt nach Herkunft, nach der „Verortung“ eines Menschen zu fragen.
Denn die Frage nach der Herkunft, sucht nach Einordnung und folgt fast immer einer veralteten Logik. Es ist die Logik von einer einzigen Herkunftsnation, die uns prägt und mit der wir in einen Topf geworfen werden können. Verortung dagegen fragt nicht in Staaten oder geografischen Einheiten, sondern nach einem Gefühl der Zugehörigkeit. (mehr …)
Die Webseite http://reimaginebelonging.de erzählt Geschichten von Zugehörigkeiten, bzw. lässt Menschen aus den Großstädten Berlin und…
Der Screenshot der Seite der deutschen Bahn vom 8.Oktober 2015 zeigt auf ungewollt bissig-ironische Weise die Realität von globalen Machtverhältnissen … (mehr …)
FILMTIPP: "Der Sohn der Anderen". Als Joseph in die israelische Armee eintritt, um seinen Militärdienst…
FORTBILDUNG: Die Fortbildungsreihe „breit aufgestellt“ bietet 2016 Hilfe bei der pädagogischen Präventionsarbeit gegen Ungleichwertigkeitsvorstellungen und extrem rechtes Gedankengut in der Mitte der Gesellschaft.
Ein Drittel der über 500 Anschläge gegen Flüchtlingsunterkünfte bis Oktober 2015, so die Polizei, wurden von Menschen verübt, die bisher nicht als „Rechts“ oder „Rechtsextrem“ auffällig wurden.
Wie die„Mitte“-Studien der Universität Leipzig zeigen, (mehr …)
ÖFFENTLICHE RINGVORLESUNG am Zentrum für Antisemitismusforschung| TU Berlin: Wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit Antisemitismus einerseits und Rassismus andererseits stehen in einem seltsamen Verhältnis zueinander.
Migration wird in deutschen Sozialkunde- und Geschichtsschulbüchern, teilweise auch in Geografieschulbüchern primär als konfliktträchtig und…
PROJEKT: Ein Blick in die Geschichte kann Angst machen, oder aber auch Mut. Das Projekt „Topografie der Menschlichkeit“ des Vereins Courage gegen Fremdenhass e.V. hat Best-Practice-Beispiele in der Geschichte aufgespürt, die zeigen, dass Widerstand, Zivilcourage und Mut nicht nur möglich, sondern auch sehr erfolgreich sein können. (mehr …)
AKTION: Das Plakatfestival „Mut zur Wut“ bietet jungen, wie auch etablierten Künstler_innen aus aller Welt die Möglichkeit, ein Plakat mit einem Motiv ihrer Wahl zu gestalten und ihre Wut auf Missstände in unserer Gesellschaft zum Ausdruck zu bringen. (mehr …)
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat die bislang größte Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen in Deutschland gestartet. Unter…
WEBSEITE: mangoes & bullets – Materialien für rassismus- und herrschaftskritisches Denken
und Handeln.
Kürzlich haben die Leute von glokal e.V. wieder eine wichtige Veröffentlichung herausgebracht. Diesmal keine herrschaftkritische Broschüre, sondern einen ganzen Blog. (mehr …)
Betzavta ist ein sehr effektiver Trainingsansatz, um Vielfalt, Unterschiede und Entscheidungsfindung in Gruppen zu thematisieren. Jetzt gibt es wieder Seminare zum Kennenlernen oder um selbst Betzavta-Trainer_in zu werden.
“Kulturelle Brücken bauen”, “Zusammenprall der Kulturen”, “kulturelle Programmierung”, “deutsche Wurzeln”, “kulturelle Fettnäpfchen” … wenn wir über Kultur und Begegnung sprechen, benutzen wir oft eine bildhafte Sprache. Diese ist eingänglich und macht auch komplexe Zusammenhänge begreifbar. Allerdings sind solche Methapern wirkungsvoller als wir oft denken. Ein Plädoyer für einen reflektierten Sprachgebrauch! (mehr …)
Oft ist die Rede von unseren kulturellen Wurzeln … und wir meinen damit eine kulturelle Herkunft oder Verbundenheit. Die Metapher der Wurzel ist aber nicht nur falsch, sondern auch gefährlich. Überlegungen zu Wurzeln und Rhizomen.