Orientalismus: Der Orient als Projektion
Der Orient, eine mythische Welt aus Tausendundeiner Nacht, ein Traum von Reichtum, Weisheit und Erotik; eine Projektionsfläche europäischer Ängste, Rassismen und Sehnsüchte.
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Der Orient, eine mythische Welt aus Tausendundeiner Nacht, ein Traum von Reichtum, Weisheit und Erotik; eine Projektionsfläche europäischer Ängste, Rassismen und Sehnsüchte.
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WEBSEITE: Intercultural Journal ist eine Online-Zeitschrift die sich als fächerübergreifendes Forum zur Diskussion aktueller wissenschaftlicher Theorien, Methoden und Anwendungserfahrungen innerhalb der interkulturellen Kommunikations- und Handlungsforschung versteht. Inhaltlich orientiert sich Interculture Journal an konstruktivistischen und prozessualen Vorstellungen von “Kultur als Lebenswelt”.
Die Online-Zeitschrift beschränkt interkulturelle Fragestellungen daher nicht auf das Zusammentreffen unterschiedlicher Nationalkulturen oder Ethnien, sondern schließt allgemeine Phänomene von Interkollektivität als Untersuchungsgegenstand ein. Auch wenn hier also das Label “Interkulturalität” gewählt wurde, so ist der Ansatz doch klar im Sinne des neuen Kulturbegriffs und damit jenseits der klassischen Interkulturalität eher als Interkulturalität 2.0 zu verorten.
Es ist nicht leicht “Kultur” als Orientierungssystem von Gruppen zu verstehen. Im Alltag sind eigene…
Musik und Musiker werden gerne in nationale Haft genommen. Am Beispiel Bach soll hörbar werden,…
Asylbewerber, Flüchtling, Geflüchtete, Menschen auf der Flucht – welcher Begriff ist nun richtig? Auch wenn das Thema in den letzten zwei Jahren die deutsche Öffentlichkeit beherrschte, so ist doch oft mit unscharfen, verallgemeinernden und abwertenden Begriffen über die Schutzsuchenden berichtet worden. Ein kurzes Glossar zum sensiblen Sprachgebrauch.
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Privilegien sind machtvolle Handlungsmöglichkeiten. Privilegierte genießen Vorteile, Vorzüge und Zugänge, wo Andere zurückbleiben, oder benachteiligt werden. Privilegierung erzeugt immer auch Benachteiligung (Diskriminierung) und Diskriminierung erzeugt Privilegierung, so Birgit Rommelspacher.
Der Begriff Privileg kommt vom lateinischen privilegium und bedeutet ursprünglich “Ausnahmegesetz” oder “Vorrecht“, es setzt sich zusammen aus den Wörtern lex (Gesetz) und privus (einzeln, gesondert) zusammen. Anders als im römischen Recht, werden damit allerdings heute weniger Einzelverfügungen gemeint, sondern eher Vorrechte aufgrund von Gruppenzugehörigkeiten (männlich, weiß, heterosexuell etc.). (mehr …)
Deutsche Folklore 2016 wird in diversen Sprachen gesungen und transportiert musikalische Traditionen aus der gesamten…
Mark Terkessidis polarisiert und rüttelt auf! Er gehört daher zu den beliebtesten keynote speakern bei…
Kulturelle Konstruktionen kann man am besten verstehen, wenn man mit ihnen spielt. Cultural Hacking macht Deutungsmuster durch Umdeutung sichtbar und auch ein Stück weit lächerlich.
Kultur soll Orientierung geben; Cultural Hacking dagegen will verwirren und Orientierung grundsätzlich als Konstruktion von Wahrheit entlarven.
Cultural Hacking in nur drei Lektionen verstehen lernen und für die pädagogische Arbeit nutzbar machen …
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Ein spannendes transkulturelles Phänomen in der deutschen Sprache ist das Kiezdeutsch.
Diese “Sprache” wird in erster Linie von Jugendlichen gesprochen und ist damit auch eine interessante Blüte einer speziellen Jugendkultur bzw. eines besonderen urbanen Milieus. Das Besondere an Kiezdeutsch ist, dass sich die Jugendsprache im Kontakt unterschiedlicher Sprachen und Herkunftskulturen entwickelt hat.
(mehr …)Sie haben deutsche Pässe und eine deutsche Identität. Sie haben Eltern aus verschiedenen Ländern und…
Die Sprache ist immer ein Spiegelbild der Gesellschaft. In der Sprache zeigen sich sowohl die kulturellen Einflüsse einer Zeit oder Epoche als auch Macht- und Mehrheitsverhältnisse. Oft zeugen die Wörter aber selbst von der Herkunft der bezeichneten Tatsache.
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WEBSEITE: Das Webportal “Heimatkunde” der Friedrich Ebert Stiftung präsentiert Aktuelles, Analysen, Berichte und Kunstwerke zu den Themen Migrationspolitik, Teilhabegesellschaft, Diversity Management sowie Kunst und Kultur der Einwanderungsgesellschaft. Ein reicher Fundus auch für die Migrationspädagogik.
WEBSEITE: Zwischentöne bietet eine tolle Materialsammlung (Videos, Bilder, Audio, Texte etc.) für eine transkulturelle Pädagogik in der Schule und darüber hinaus. Der Ansatz: Das „Wir“, das vor 50 Jahren selbstverständlich war, unterscheidet sich von jenem „Wir“, das die Schülerinnen und Schüler heute auf dem Schulhof verbindet.
Neulich in Israel: Ein Roman, der eine Liebesaffäre zwischen einem palästinensischen Künstler und einer israelischen…
Heimat kann nur ein Heimatloser richtig verstehen. Diese simple Wahrheit hat der Kosmopolit, Migrant und…
Kann ich einen Vielfaltsaspekt, etwa Herkunft oder Geschlecht, getrennt von der ganzen Vielfalt des Menschen mit einer Gruppe behandeln? Oder vereinfache und verflache ich damit die Realität unzulässig? Das Modell des Dramatisieren und Entdramatisieren hat mir bei der Beantwortung der Frage geholfen …
VIDEO-VORTRAG: Die Frage „Wo kommst Du her?“ fragt uns nach einer nationalen Zugehörigkeit. Und allzu oft sagt sie Menschen gleichsam „Du bist doch nicht von hier!“
Taiye Selasi fordert in ihrem TED-Talk „Don’t ask where I’m from, ask where I’m a local“! Sie stellt damit der veralteten und allzu einfachen Kategorisierung menschlicher Identität eine neue Frage entgegen. Sie schlägt vor, statt nach Herkunft, nach der „Verortung“ eines Menschen zu fragen.
Denn die Frage nach der Herkunft, sucht nach Einordnung und folgt fast immer einer veralteten Logik. Es ist die Logik von einer einzigen Herkunftsnation, die uns prägt und mit der wir in einen Topf geworfen werden können. Verortung dagegen fragt nicht in Staaten oder geografischen Einheiten, sondern nach einem Gefühl der Zugehörigkeit. (mehr …)
VIDEO-VORTRAG: 220 Millionen Menschen auf unserer Erde leben nicht mehr in dem Land, in dem sie geboren sind. Und die Zahl steigt. 64 Millionen sind allein in den letzten 12 Jahren hinzu gekommen. Bald werden es mehr sein, als die Einwohner der USA.
In seinem TED-Talk spricht Pico Iyer für alle, die Heimat jenseits von nationalen Grenzen sehen und fühlen. Es ist an der Zeit Identität transnational und multikollektiv zu denken. (mehr …)
Die Webseite http://reimaginebelonging.de erzählt Geschichten von Zugehörigkeiten, bzw. lässt Menschen aus den Großstädten Berlin und…
ÖFFENTLICHE RINGVORLESUNG am Zentrum für Antisemitismusforschung| TU Berlin: Wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit Antisemitismus einerseits und Rassismus andererseits stehen in einem seltsamen Verhältnis zueinander.
Vielleicht ist es das älteste Symbol für Transkulturalität hab ich neulich gedacht, als ich das…
“Kulturelle Brücken bauen”, “Zusammenprall der Kulturen”, “kulturelle Programmierung”, “deutsche Wurzeln”, “kulturelle Fettnäpfchen” … wenn wir über Kultur und Begegnung sprechen, benutzen wir oft eine bildhafte Sprache. Diese ist eingänglich und macht auch komplexe Zusammenhänge begreifbar. Allerdings sind solche Methapern wirkungsvoller als wir oft denken. Ein Plädoyer für einen reflektierten Sprachgebrauch! (mehr …)
OPEN-AIR-FESTIVAL in Berlin: „Wassermusik – Mother India“ zum Einfluss der indischen Kultur auf die Kulturen der Welt vom Fr, 17. Juli 2015 bis Sa, 08. August 2015.
Das Haus der Kulturen der Welt zeigt in gewohnt vielfältiger Art & Weise Indiens kulturelle Blüten und Exportschlager.
Oft ist die Rede von unseren kulturellen Wurzeln … und wir meinen damit eine kulturelle Herkunft oder Verbundenheit. Die Metapher der Wurzel ist aber nicht nur falsch, sondern auch gefährlich. Überlegungen zu Wurzeln und Rhizomen.