Rassismus in der Kinderliteratur

Wer darf in die Villa Kunterbunt? Zwei Autor:innen zeichnen die Genese von Rassismus in der Kinderliteratur nach, reflektieren die sogenannte ›Kinderbuchdebatte‹ und erklären, warum viele Kinderbücher literarisch nur aufgrund von Rassismus funktionieren.

Nich nur in Pippi Langstrumpf, auch in zahlreichen verbreiteten Comicreihen wie Tim und Struppi oder Asterix werden Schwarze Figuren vor allem aus einem weißen Blickwinkel dargestellt, erfahren diffamierende und vorurteilsbelastete Beschreibungen, Blackfacing, kulturelle Aneignung, Tokenismus.

Wie ein roter Faden zieht sich Rassismus durch das Genre der Kinderliteratur des 20. Jahrhunderts und ist selbst in beliebten Kinderbüchern von heute noch zu finden.

Die konkreten Vorschläge der Autor:innen Lisa Pychlau-Ezli und Özhan Ezli zum Umgang mit rassistischen Kinderbüchern helfen Eltern und Vorlesenden, Rassismus in Kinderbüchern nicht nur zu verstehen, sondern auch selbst zu erkennen.

Lisa Pychlau-Ezli, Özhan Ezli: Wer darf in die Villa Kunterbunt? Unrast-Verlag 2022.