Fachtag zu Klassismus und Jugendarbeit

05.Oktobert 2022 in Würzburg:

Die Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft oder der sozialen Schicht, die als „Klassismus“ bezeichnet wird, ist weniger bekannt als andere Diskriminierungsformen. Mögliche Auswirkungen von Klassismus werden in der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen daher oft nicht berücksichtigt.

Die Benachteiligung aufgrund der sozialen Schicht (Klassismus), ist für viele Jugendliche allerdings eine schmachvolle Erfahrung. Im Zuge der Coronapandemie ist das Thema soziale Ungleichheit noch einmal verstärkt worden. Statistiken zeigen, dass Armut die psychische und physische Gesundheit, die körperliche Unversehrtheit und den Bildungserfolg gefährdet. Der Fachtag informiert und sensibilisiert für eine Jugendarbeit, die eine wichtige Unterstützung für sozial Benachteiligte Jugendliche sein kann. (mehr …)

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Wie Klassismus soziale Ungleichheit fördert

Neues Buch zu Klassismus: „Zugang verwehrt. Keine Chance in der Klassengesellschaft: wie Klassismus soziale Ungleichheit fördert“ von Francis Seek.

Die Diskriminierung aufgrund von sozialer Herkunft und Position bestimmt unsere Gesellschaft grundlegend. Klassismus wirkt schon vor der Geburt und bis über den Tod hinaus. So ist etwa der Zugang zu Bildung oder Gesundheitsversorgung davon geprägt, und selbst die Art, wie wir bestattet werden.

Klassismus kann sogar lebensbedrohlich werden. Und die längerfristige gesellschaftliche Entwicklung verschärft die sozialen Unterschiede, die Schere zwischen Arm und Reich geht seit Jahren immer weiter auseinander, die Schranken zwischen den Klassen verfestigen sich.

Trotzdem wurde Klassismus bislang kaum beachtet. Das muss sich dringend ändern! Denn nur wenn wir uns mit Klassismus auseinandersetzen, ist eine sozial gerechte Gesellschaft möglich. (mehr …)

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